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Verglichen mit dem Tafeljura besitzt der Kettenjura eine viel grössere Dichte an Naturschönheiten. Die Gemeinde Langenbruck ist besonders reich an ihnen. Der Weg führt am sehenswerten Kloster Schöntal vorbei auf den Kretenweg zur "Ankenballe". Die Landschaftskammer nördlich davon auf der Südabdachung des Rehhagrückens ist die wohl ruhigste des mittleren Baselbieter und Solothurner Juras. Eindrücklich sind die Felsformationen der "Ankenballenflue",1023 m. ü. M.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Sage von den Ankenballen
"In der Gegend des Chilchzimmers wohnte vor Zeiten ein wohlhabender Senn. Auf seinen fetten Alpen weideten stattliche Viehherden, und gross war der Ertrag an Butter und Käse. Doch war der Senn vom Geizteufel besessen, und während einer grossen Teuerung rahmte er die Milch ab, bevor er Käse bereitete. Den Magerkäse verkaufte er zu hohen Preisen, die Butter aber speicherte er auf, bis sie noch höher im Preise steige. Doch dem Jahre der Teuerung folgten gute Jahre, und der habgierige Senn war um seinen Gewinn betrogen; denn niemand wollte ihm seinen Anken abkaufen. So blieben die Stöcke und versteinerten im Laufe der Zeit zu der Ankenballenflue."
Aus: Baselbieter Sagen von Paul Suter und Eduard Strübin.
 
 
 
Von der "Ankenballenflue" ist es nicht weit zur Belchenflue, einem tollen Aussichtspunkt. Auf dem Gipfel sind etliche Arten der Felsenflora in grosser Zahl aus nächster Nähe zu sehen, zum Beispiel der Trauben-Steinbrech. Die aus dem Wald herausragenden Felsen stellen Spezialstandorte dar. Etliche Pflanzenarten, darunter alpine, findet man im Jura nur an solchen Stellen. Am Belchen haben mehrere Alpenarten ihr nordöstlichstes Vorkommen im Jura, so der Milchweisse Mannsschild an den Felsen der Nordseite (die im Juni bis Juli blühende Art ist vom Weg aus zu sehen).
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Auch die Bergwälder des Jura enthalten Höhenarten, hier am Belchen unter anderem den Jura-Bärenklau und die Berg-Flockenblume. Von mehreren in der Literatur für den Belchen angegebenen Alpenpflanzen (Quirlblättriges Weidenröschen, Widerbart u.a.) fehlen Nachweise aus jüngster Zeit.