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Der wohl bekannteste Gipfel im Baselbieter Jura, die Bölchenflue, bietet mit seinen 1099 m Höhe einen fantastischen Ausblick, besonders wenn an einem sonnigen Herbst- oder Wintertag das Mittelland unter dem Nebelmeer liegt. Die heutige Aussichtsplattform wurde im 1.Weltkrieg um ca. 1915 zurecht gesprengt und diente als Scheinwerferstellung und Beobachtungsposten. Die Belchenfluh, im Kanton Baselland Bölchen genannt und zur Unterscheidung von gleichnamigen Bergen in Deutschland und Frankreich auch als Schweizer Belchen bezeichnet, ist ein markanter Berggipfel im Schweizer Jura  und liegt etwa 7 km westlich von Olten. Über den Felsgipfel verläuft die Grenze zwischen den Kantonen Baselland und Solothurn.
Begrenzt wird die Belchenflue im Norden durch den Talkessel von Eptingen. Im Süden verlaufen mehrere Kämme mit dazwischen geschalteten Talmulden und Ausräumungskesseln parallel, bevor das Gelände steil zum Schweizer Mittelland hin abfällt. Die Belchenflue ist charakterisiert durch eine gegen Norden einfallende, bis 80 m hohe Felswand; auch gegen Süden fällt der Berg steil ab, zeigt aber nur im Gipfelbereich Felsen. Nur wenige hundert Meter westlich der Belchenflue befindet sich der bewaldete Ruchen, der mit 1123 m ü. M. zwar noch ein bisschen höher, aber weit weniger markant ist als die Fluh.
 
Die Belchenflue ist Teil der Jurahauptkette zwischen der Nordwestschweiz und dem Mittelland. Sie bildet die Wasserscheide zwischen der Aare im Süden und der Ergolz im Norden. Nach Osten setzt sich die Kette über die Challhöchi und den Schmutzberg zum Passübergang des Unteren Hauensteins fort. Gegen Westen senkt sich der Dürstelberg zum Oberen Hauenstein bei Langenbruck.
 
Vom Chilchzimmersattel ist die Belchenflue leicht zu erreichen. Der letzte Wegabschnitt auf den Felsgipfel ist steil, aber mit Geländern gesichert. Der Bölchen ist ein beliebter Aussichtsberg mit freiem Blick in alle Richtungen ausser nach Westen. An klaren Tagen bietet sich ein schönes Panorama auf die Alpen, den Schwarzwald mit dem deutschen Belchen und die Vogesen in Frankreich.
Zur Zeit des 1. Weltkrieges war die Belchenfluh ein wichtiger Stützpunkt der Fortifikation Hauenstein, eines Festungssystems im Jura, dessen Ziel darin bestand, den Knotenpunkt Olten zu schützen. Östlich der Belchenfluh unterquert die Autobahn A2 die Jurakette im 3.18 km langen Belchentunnel.
Der Bergname stammt ursprünglich aus der keltischen Sprache und geht auf den Sonnengott Belenus zurück. Die Belchenfluh ist einer der drei Markierungspunkte der wichtigen jahreszeitlichen Sonnenvisuren im Belchendreieck. Ausgangspunkt ist der gleichnamige Elsässer Belchen (Ballon d'Alsace) in den Vogesen. Zur Zeit der Wintersonnenwende geht die Sonne vom Elsässer Belchen aus gesehen genau hinter der Belchenflue auf. Umgekehrt sinkt die Sonne von der Belchenfluh gesehen am Tag der Sommersonnenwende exakt hinter dem Elsässer Belchen nieder.
Belchenflue Anfahrt: Von Richtung Basel Autobahnausfahrt Diegten, links abbiegen und bei der Hauptstrasse rechts Richtung Eptingen. Bei der Mineralwasser Eptingen rechts abbiegen und Wegweiser "Bölchen" folgen.
Von Richtung Bern Autobahnausfahrt
Eptingen, gleich nach dem Belchentunnel und durch das Dorf Eptingen fahren bis zur Mineralwasser Eptinger, dort links abbiegen und Wegweiser "Bölchen" folgen. Auf dem Kilchzimmersattel, dem höchsten Punkt der Belchen Passstrasse befinden sich nur etwa 5 Parkplätze. Etwas weiter unten Richtung Langenbruck befindet sich ein etwas grösserer Parkplatz. Vom Kilchzimmersattel ist der Fussweg zur Bölchenflue ausgeschildert, Höhendifferenz ca. 100 m, Gehzeit etwa 20 Min.

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