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Das Fotojahr 2014 ist zu Ende und wieder stehe ich vor der schwierigen Aufgabe meine persönlichen Favoriten in diesem Jahr aus unzähligen Fotos herauszusuchen. Dieses Jahr schreibe ich zu einigen Fotos die Entstehungsgeschichte.

Mein absolutes Highlight ist sicher das Foto mit den Blitzen bei den Ankenballen. Die Kameraeinstellungen kenne ich inzwischen auswendig da ich so oft danach gefragt wurde: Blende 11, ISO 100, Brennweite 190mm und 780 Sekunden Belichtungszeit, also 13 Minuten und ohne Filter! 
Schon lange war es mein Ziel ein Gewitter in der Schweizer Belchenregion zu fotografieren, unzählige Male scheiterte ich. An diesem Abend anfangs August sah ich auf der Handy App dass von Westen her eine Gewitterfront näherkommt. Zuerst dachte ich das Gewitter zieht über die Region Basel Richtung Schwarzwald, das wäre optimal für meinen geplanten Standort auf der Bölchenfluh! Auf der Bölchenfluh angekommen wartete ich etwa eine Stunde, aber nichts tat sich. Es zogen zwar dunkle Wolken von Westen her auf, aber weit und breit kein Blitz. Beim Eindunkeln stieg ich wieder hinunter und wartete auf dem Chilchzimmersattel auf einer Bank. Inzwischen war es dunkel geworden, aber der Vollmond hinter dem Ruchen beleuchtete schwach die ganze Region . Dann sah ich über dem Weissenstein den ersten Blitz. Ich überlegte kurz ob ich es wagen sollte zum klassischen Ankenballen Standort zu gehen oder lieber zu demjenigen weiter unten. Ich entschied mich für den unteren da ich so viel Himmel wie möglich auf dem Foto wollte. Während dem Fussmarsch zum Fotostandort überlegte ich fieberhaft wie ich bei dieser Dunkelheit auf irgendeinen Punkt scharfstellen konnte. Ich sah dass in Langenbruck doch einige Häuser beleuchtet waren, inzwischen war es 22.45 Uhr. Beim Standort angekommen probierte ich einige dieser Lichtpunkte aus, aber es brauchte mehrere Versuche bis der Autofokus endlich einen Lichtpunkt packte. 10 Minuten wollte ich belichten, der Vollmond im Hintergrund beleuchtete den Ankenballenfelsen nur noch schwach von vorne, nach 10 Minuten gab ich nochmals 3 Minuten obendrauf und bei jedem Blitz machte ich einen Freudensprung. Trotzdem war ich nicht sicher ob das Foto nicht total über-oder unterbelichtet ist. Als ich das Ergebnis auf dem Kamera Monitor sah, wusste ich: "Yes....das ist es!"
Die Nebelwelle welche vom Mittelland ins Baselbiet schwappt hatte ich schon lange auf meiner Liste. So klar und deutlich wie an diesem Novembermorgen sah ich sie noch nie. Schon um 6 Uhr in der Früh war ich am Standort und machte die ersten Aufnahmen, der Mond beleuchtete die Gegend schwach. Trotzdem waren zu lange Belichtungszeiten nötig und die Nebelwelle kam so nicht richtig zur Geltung.
Um etwa halb 10 Uhr war das Licht optimal. Mit dem Graufilter Big Stopper und einem Verlaufsfilter um den Himmel abzudunkeln, kam ich so auf eine Belichtungszeit von 17 Sekunden, das reichte um den Nebel schön fliessen zu lassen.
Schon im letzten Jahr versuchte ich ein aussagekräftiges Foto von dem berühmten und grössten Birnbaum im Baselbiet zu machen. Aber auch dieses Jahr war es eine Knacknuss. Nachdem ich am Vortag endlich einen guten Standort gefunden hatte, aber die Fotos doch etwas wenig Dynamik hatten, kam mir die Idee mit dem Sonnenaufgang. Der folgende Morgen war perfekt!
Schon oft war ich beim Wasserfall Giessen, manchmal einfach um neue Sachen auszuprobieren. An diesem Abend kam mir die Idee mit dem blühenden Bärlauch im Vordergrund. Es roch zwar alles nach Knoblauch aber mit dem Foto war ich sehr zufrieden.
 
An diesem Morgen Ende September sah ich bald dass es wohl nichts mit dem traumhaften Sonnenaufgang wird. Auf jeden Fall nicht auf der Bölchenfluh. Ich machte mich auf den Weg zum Bölchenhorn weil ich sah dass am Horizont ein schmaler wolkenloser Streifen war. Kurz nach Sonnenaufgang beleuchtete die Sonne die Wolken in schönstem Rot von unten.
Die Nebelwelle auf der Bölchenfluh stand schon lange auf meinem "Wunschzettel". Es war in Sachen Nebel ein fantastischer November 2014 in der Schweizer Belchenregion.
Endlich hat es geklappt. Nachdem der Winter 12/13 in Sachen Schneefotos ein Flop war, schneite es kurz nach Weihnachten. So konnte ich mein Foto mit dem verschneiten Schloss Ebenrain in Sissach endlich realisieren. Der beleuchtete Weihnachtsbaum vor dem Schloss war eine willkommene Zugabe.
Die Kapellbrücke in Luzern stand schon lange auf meiner Liste. Aber ich habe eine Abneigung gegen Menschenmassen und an einem 23. Dezember wohl nicht der ideale Zeitpunkt für mich um dort zu fotografieren. Trotzdem entschloss ich mich als Roland Moser fragte spontan mitzugehen.
Im Juli war ich mit Roland Moser unterwegs zum Uebeschisee, aber es begann zu regnen und der Wasserstand war so hoch dass der Steg nur ganz knapp oberhalb der Wassergrenze war. Also beschlossen wir auf den Gurnigel zu fahren, aber auch da war keine richtige Abendstimmung. So fuhren wir nach Thun. Zuerst machten wir ein paar Fotos mit der klassischen Ansicht der Mühlenschleusenbrücke und suchten danach noch einen andern Standort. Den fanden wir auf der andern Seite.
Bei den Gämsen fiel mir die Auswahl sehr schwer. Ich war diesen Sommer oft frühmorgens um 6 Uhr unterwegs. Dieses Foto von einer Gämse mit ihrem Kitz gefiel mir dann am besten weil es schwierig ist ein Gämskitz mit Mutter so nah vor die Linse zu bekommen.

Ich hoffe meine persönliche Auswahl gefällt euch und freue mich auf das Fotojahr 2015. Die Reihenfolge der Fotos ist rein zufällig.