Home
Der Belchen
Die Ankenballen
Frühlingsfotos
Sommerfotos
Herbstfotos
Winterfotos
Kanton Baselland
Schweizer Jura
Schweizer Mittelland
Zentralschweiz
Berner Oberland
Schweiz Fotos
Kirschblüte Baselbiet
Top 10 2016
Top 10 2015
Top 10 2014
Top 10 2013
Dolomiten
Burg Hohenzollern
Die Gwidemfluh
Die Lauchfluh
Das Kilchzimmer
Der Ruchen
Fortifikation
Nostalgie Fotos
Ansichtskarten
Militär Fotos
Zeitungsberichte
Bergrutsch 1969
Eptingen
Der letzte Wolf
Wildkatzen
Feldhasen
Luchse
Gämsen
Füchse
Rotmilane
Rehe
Vögel
Belchen Käse
Berggasthöfe
Wildkamera
Baselland Gemeinden
Wasserfälle
Links Gemeinden
Links
Fotograf/Webmaster
Foto-Workshops
Foto-Event
Fotogeschichten
Kontakt
 
 
Der Feldhase ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv, vor allem am Anfang der Fortpflanzungszeit im Spätwinter und im Frühjahr aber auch tagaktiv. Die Tiere sind außerhalb der Paarungszeit Einzelgänger und ruhen am Tag in Sasse genannten, flachen, meist gut gedeckten Mulden. Bei Gefahr „drücken“ sie sich bewegungslos an den Boden und ergreifen erst im letzten Moment die Flucht. Feldhasen erreichen dabei über kurze Distanz Geschwindigkeiten bis zu 70 km pro Stunde und springen bis zu 2 m hoch. Die Tiere können auch gut schwimmen. Feldhasen ernähren sich wie alle Echten Hasen ausschließlich pflanzlich. Sie fressen grüne Pflanzenteile, aber auch Knollen, Wurzeln und Getreide sowie vor allem im Winter die Rinde junger Bäume
Feldhasen sind ausgesprochene Kulturfolger, deren natürlicher Lebensraum die offene Landschaft zwischen Waldsteppe und Wüstensteppe ist. So werden heute vom Feldhasen Ackerland und Dauergrünland bevorzugt besiedelt. In waldreichen Gegenden gibt es dagegen weniger Hasen. Auch dort, wo das Ackerland so intensiv genutzt wird, dass keine Ödlandflächen mehr vorhanden sind und keine Streifen mit Gras und Büschen an den Feld- und Wegrändern, kommen Hasen nur in geringer Dichte vor. Sie benötigen für ihr Wohlbefinden nämlich eine Vielzahl von Kräutern, die ihnen leider längst nicht mehr überall in der stark genutzten Landschaft zur Verfügung stehen. Auf der Suche nach Kräutern wagen sich Hasen auch an den Waldrand und auf Lichtungen
Feldhasen leben überwiegend auf Äckern und Wiesen im Mittelland und sie werden immer rarer. In den 70er Jahren lebten beispielsweise im Solothurner Aaregebiet noch bis zu 65 Hasen pro Quadratkilometer, heute sind es in den untersuchten Gebieten maximal nur noch 16. Schweizweit ist der Bestand auf durchschnittlich 2,7 Hasen pro Quadratkilometer gesunken. In gewissen Gebieten gibt es mittlerweile ein Rekord-Tief von 1,5 Hasen. Das ist dramatisch, denn bereits eine Dichte von 2 bis 6 Hasen gilt unter Experten als „kritisch“.
Die Gründe für den Rückgang: Zunehmend bedrängen Strassen, Siedlungen und Industrieanlagen den Lebensraum der Feldhasen. Jährlich fallen hunderte von Hasen dem Strassenverkehr zum Opfer. Aber auch die intensive Landwirtschaft bedroht den Feldhasen da wichtige Kleinstrukturen, die ihm als Versteck dienen, vielerorts verschwunden sind. Im Gegensatz zu Kaninchen graben Feldhasen keinen Bau und Jungtiere sind Hunden, Füchsen oder Greifvögeln oft schutzlos ausgeliefert. Auf den Äckern werden sie zudem Opfer von den immer grösser werdenden Mähdreschern. Es braucht es mehr Versteckmöglichkeiten und Nahrungsquellen für den Feldhasen, zum Beispiel in Form von neuen Hecken oder Ackersäumen mit Wildkräutern.